opel rekord c - coke-bottle lässt grüßen



Der Opel Rekord C löste am 20. August 1966 den Rekord B nach nur einjähriger Bauzeit ab. Er wurde größer, breiter und hatte einen weiteren Radstand als sein Vorgänger.
Die Rückleuchten wurden wieder wie schon beim Rekord A eckig und er bekam den damals für US Autos üblichen Coke-Bottle Schwung am hinteren Kotflügel. Technisch erhielt der Rekord C eine neue Vorderachse mit einer Einzelradaufhängung, Bremskraftvertärker und erstmals ein Zweikreisbremssystem.
Auch die Blattfedern waren beim neuesten Rekord passé - der Neue hatte nun Schraubenfedern serienmäßig. Auch sicherheitstechnisch gab es einige Neuheiten wie eine Teleskoplenksäule, eine größere Knautschzone und gegen Aufpreis Kopfstützen.
Die Motorenpalette wurde rundum erneuert. Der Rekordfahrer bekam wahlweise einen 1,7 Liter mit 60 PS (später 68) und den 1,9er mit 90 PS und ab Dezember 1966 einen 2,2 Liter Sechszylinder mit 95 PS; der jedoch nur bis zur Einführung des auf dem Rekord basierenden Commodore A im Programm blieb. 1968 kamen dann noch der 1,7S mit 75 PS und der nur zwei Jahre lieferbare 1,5 Liter Sparmotor mit 60 PS hinzu.
Das C Modell gab es wahlweise nun mit einer modernen 3-Gang Automatik oder einer 4-Gang Lenkradschaltung, bzw. Mittelschaltung gegen Aufpreis. Eine Neuheit beim Rekord war nun die Modellvielfalt.
Neben den 2- und 4-türigen Limousinen gab es noch den CarAVan (ebenfalls mit 2 und 4 Türen), das Coupé und ab 1967 ein von der Firma Deutsch gebautes Cabrio. Die Coupés waren nun Hardtop Coupés, (d.h. sie hatten keine B-Säule) und wurden allesamt serienmäßig mit der damals sportlichen Mittelschaltung ausgeliefert.
Neben der Standard-Version gab es die luxuriösere L-Version, die im Sommer 1971 erhältliche "Holiday" Version (billige L-Version, 1,9S, Sportschaltung) und den Rekord Export der mit einem Basispreis von 7470,33 DM ein wahres Sparwunder war.
Auch an die sportlicheren Fahrer wurde gedacht: den Rekord "Sprint" (ab November 1967) gab es nur mit einem 1,9 Liter S Motor der von 2 Weber Vergasern auf 106 PS und auf die damals beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h trieben.
Der Rekord C war der erste seiner Gattung, der es auf Bauzahlen jenseits der Millionengrenze brachte. 1.274.362 Rekord C wurden bis zum Produktionsende im Januar 1972 gebaut.
Der Nachfolger Rekord D wurde jedoch schon ab Dezember 1971 gebaut.