der kübelwagen

Über die Produktionszahlen des seit 1969 erhältlichen universell einsetzbaren Cabrios gibt es unterschiedliche Angaben. So spricht die VW AG in ihrem Buch "Firmengeschichte und Automuseum Wolfsburg" von insgesamt 72.717 Fahrzeugen. Andere Quellen sprechen von 97.108 Einheiten des in Deutschland, Mexiko und Indonesien gebauten Fahrzeugs.
Ausgestattet mit dem bewährten Boxermotor aus dem Käfer bietet der 181'er neben der robusten Karosse vor allem jede Menge Fahrspaß. Sicher hat Funktionalität Vorrang vor der Behaglichkeit eines luxuriösen Innenraums, aber dafür verkraftet das werksintern als Kurierwagen bezeichnete Fahrzeug auch im offenen Zustand ein paar Regentropfen, ohne dass "gleich die Polster hin sind".
Die gravierendste technische Änderung in der Fahrzeughistorie nahm VW im Modelljahr 1974 vor. Der Wechsel vom sogenannten "Vorlege-Getriebe mit Pendelachsen" zum moderneren "Schräglenkersystem mit Antriebswellen" bescherte dem auf einer Mischung aus Käfer und Karmann-Ghia Rahmen ruhenden Kübel zwar eine höhere Endgeschwindigkeit, dafür verlor er aber einen Teil seiner Geländegängigkeit.
Das überwiegend bei der Bundeswehr eingesetzte Fahrzeug wird heute von einer kleinen Schar Individualisten gehegt und gepflegt. Die letzten bekannten Zahlen sprechen von 5.088 zugelassenen Fahrzeugen. Mit Liebe zum Detail und viel Enthusiasmus sind so aus z.T. durch harten Behördeneinsatz ziemlich mitgenommenen Fahrzeugen ansehnliche Cabrios mit hohem Freizeitwert geworden.